Ladakh ist ein kleines Gebiet im Himalaya, als "Klein-Tibet" bekannt

Thiksay Monastery, Ladakh

Anflug auf Ladakh. Kahle, bisweilen schneebedeckte Bergriesen, kein Zeichen einer menschlichen Ansiedlung. Dann endlich: grüne Oasen, kleine Ortschaften, hier und da thront auf imponierenden Felsen ein trutziges Kloster. Der Indus, wie er gemächlich durch ein breites grünes Tal strömt.

Allmählich senkt sich das Flugzeug und gibt den Blick frei auf den Hauptort Leh, einer überraschend ausgedehnten Ansiedlung. Wir befinden uns auf einer Höhe von 3500 Metern, die Berge sind in der glasklaren Luft zum Greifen nah.Eine Reise nach Ladakh kann zugleich zu einer Reise zum eigenen Selbst werden. Nicht von ungefähr entwickelten die Ladakhis ein solch hohes Maß von Spiritualität und Mitgefühl. Sei es die Kargheit der Natur, die den Geist mit Klarheit und Frische zu erfüllen vermag, sei es in einer geheimnisvollen Tempelnische der Anblick jenes Buddha, der unsere wahre menschliche Natur verkörpert. Oder....Sie werden es herausfinden.

Ladakh ist ein kleines Gebiet nördlich der Hauptkette des Himalaya, landläufig auch als "Klein-Tibet" bekannt. Politisch liegt die Region innerhalb der Landesgrenzen Indiens, doch sind Kultur und Landschaft eng mit Tibet verwandt.

 

Ladakh praktizieren die Menschen eine lebendige Kultur des tibetischen Buddhismus, jeder Lebensbereich ist durchdrungen von tiefer Spiritualität. Wer sich für diese Kultur interessiert, dem öffnet sich hier am Oberlauf des Indus eine wahre Schatztruhe. Seit Jahrhunderten nahezu unveränderte Klöster bergen einmalige Wandmalereien und Statuen zahlloser Gottheiten.